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18. Okt., 2018 Blog, Micro Living
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Einrichtung von Mikroapartments mit Wow-Effekt
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Einrichtung von Mikroapartments mit Wow-Effekt

Aktualisiert im Mai 2026 — Wohnraum in deutschen Großstädten ist extrem knapp – daran wird sich in den nächsten Jahren nicht viel ändern. Entwickler sehen Mikroapartments als die Antwort auf das urbane Platzproblem. Doch was sagen die Nutzer? Wenig Fläche für viel Geld? Es geht tatsächlich um wenig Fläche, aber idealerweise mit doppeltem Nutzen und hohem Fun-Faktor.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Worauf es bei der Einrichtung von Mikroapartments ankommt.
  • Welche Megatrends für den Boom von Mikroapartments verantwortlich sind.

 

 

 

Der Markt für Mikro Apartments hat sich seit Erscheinen dieses Artikels grundlegend verändert. Wo 2018 Pioniere experimentierten, stehen heute professionelle Investoren und Projektentwickler vor der Frage: Wie muss ein Mikroapartment eingerichtet sein, damit es dauerhaft performt? Unsere Erfahrung aus über 10.000 geformten Apartments zeigt: Die Einrichtung entscheidet über Rendite oder Leerstand.

Intelligente und innovative Raumkonzepte zeigen, wie die Einrichtung von Mikroapartments idealerweise gestaltet werden sollte: Klein kann ganz groß wirken und obendrein mega-hip aussehen. Platzsparende Grundrisse, klares Design, hochwertige Materialien und Möbel aus der eigenen Produktion von BelForm haben das, was Nutzer wünschen und auch Investoren auf Dauer glücklich macht: Wohnen mit Wow-Effekt und nachhaltiger Rendite.

Klein, schick und heiß begehrt: Mikroapartments mit Wow-Effekt

Weltweit schon der Trend für wohnbegeisterte Konzeptkünstler und neuheitenhungrige Projektentwickler. Auch in Deutschland boomt der Markt, wie aktuelle Studien zeigen. Hier werden aus wenigen Quadratmetern bunte Alleskönner-Wohnwelten entworfen und kreativ umgesetzt, die mit großen Vorteilen überzeugen, vor allem in Metropolen. Den weltweiten Siegeszug des Mikrowohnens und des Wohnens auf Zeit beeinflussen eine Reihe von gesellschaftlichen Faktoren (siehe Artikel Megatrends, die für Mikrowohnen relevant sind). Da wäre zum einen die anhaltende Urbanisierung, die Menschen auch weiterhin magisch in die Städte ziehen wird. Zum anderen die Transformation der Arbeit, die zur Folge hat, dass Wohnraum genauso flexibel und dynamisch sein muss wie die Arbeitswelt, in der die Menschen 24/7 unterwegs sind. Und die sich überall auf der Welt in „ihren‘“ Hotspots und Communities treffen. Je stärker diese Zielgruppe in digitalen Räumen unterwegs ist, desto wichtiger wird die Verbindung mit Menschen in der realen Welt, wenn auch nur temporär. Besonders diese Zielgruppe ist es auch, die die Sharing Economy lebt. Diesen Millennials ist der Zugang zu allen Möglichkeiten wichtiger als der Besitz einer einzigen Option – sei es beim Musikstreaming, Carsharing oder eben auch beim Thema Wohnen. Worauf die hippen digitalen Nomaden beim temporären Wohnen besonders Wert legen, hat kürzlich eine Umfrage von BelForm ergeben, deren Auswertung Sie hier lesen können.

Blick über die Stadt von Berlin

Immer auf dem neuesten Stand – mit den Branchen-News von BelForm zum Temporären Wohnen. Jetzt eintragen!

Die Einrichtung von Mikroapartments - Budgetfreundliche Schrumpfung ist in!

Hinzu kommt, dass das Wohnen in den Städten immer teurer wird. Das wirkt sich auf die Wohnungsgrößen und die Verteilung der Funktionen aus. Der geringere Platz muss also mehr können als im herkömmlichen Wohnungsbau. So ist eine Zwei-Zimmer-Wohnung mittlerweile nicht mehr 60 sondern 45 Quadratmeter groß. Für drei Zimmer gibt es oftmals nur noch 65 statt 80 Quadratmeter Platz und für Vier-Zimmer-Wohnungen planen die Architekten Grundrisse mit 85 Quadratmetern. Solche Micro-Living-Konzepte müssen konsequent konzipiert und strategisch entwickelt werden. Daher brauchen sie eine neue Herangehensweise, die Konzeption, Beratung, Innenarchitektur, Innenausbau und Umsetzung aus einer Hand bietet. Nur so können cooles Design und langlebige Qualität garantiert werden, schließlich soll die Einrichtung von Mikroapartments bequem sein und zugleich viele Nutzerwechsel überdauern.

Was Sie bei der Einrichtung von Mikroapartments beachten sollten

Eine Mikro-Lösung mit Maxi-Output kann das altbekannte Murphy-Schrankbett sein, ebenso wie die Küchenzeile, die sich in Sideboard verwandelt oder Treppen, die Regale sind. Auf diese Weise entsteht eine neue Dimension von Wohnnutzung und Flächeneffizienz – und das für ganz verschiedene Nutzgruppen. Denn nicht nur die Hipster und digitalen Nomaden, die in der ganzen Welt zu Hause sind, auch Wissensarbeiter, urbane Nomaden und Senioren (die sogenannten „Best-Ager“) sind Zielgruppen der Mikro-Alternativen mit maßgeschneiderten Wohnkonzepten. So individuell ein Projekt auch ist, müssen die Anforderungen der Entwickler und Betreiber natürlich zu 100 Prozent erfüllt werden. Dass es dabei nicht nur um eine einfache Instandhaltung bzw. geringe Instandhaltungskosten und die besondere Langlebigkeit der Möbel, Ausstattungselemente und Materialien geht, versteht sich von selbst. Dass die Apartments dabei Klasse, Hochwertigkeit und Begehrlichkeit ausstrahlen, ebenso. Wer sich zusätzlich an den individuellen Anforderungen seiner jeweiligen Zielgruppe im Verhältnis zum gefordertet Mietpreis orientiert und die Gegebenheiten der Mikro-Lage mit berücksichtigt, der macht mit seinem Mikroapartment-Projekt alles richtig.

Was kostet die Einrichtung eines Mikroapartments?

Die ehrliche Antwort auf die Kostenfrage: Das hängt von Zielgruppe, Positionierung und Bewirtschaftungsmodell ab. Als grobe Orientierung bewegen sich die Einrichtungskosten pro Apartment bei Student Living im Korridor von rund 4.000 bis 10.000 Euro, bei Business und Serviced Apartments zwischen 8.000 und 22.000 Euro – je nach gewähltem Qualitätslevel. Entscheidend ist nicht der günstigste Preis, sondern die Passung: Wer zu knapp plant, spart heute und zahlt morgen drauf – über höhere Reparaturkosten, kürzere Austauschzyklen und längere Leerstandszeiten. Wer zu viel ausgibt, erzeugt Renditedruck, den die Lage nicht trägt. Die detaillierten Richtwerte und die Logik dahinter haben wir im Whitepaper Micro Living zusammengefasst.

Was durchdachte Einrichtung bewirken kann: Zwei Praxisbeispiele

Wie stark die richtige Einrichtung wirklich über den Vermietungserfolg entscheidet, zeigen zwei aktuelle Projekte aus dem BelForm-Portfolio besonders deutlich.

Little East Frankfurt: Repositionierung mit messbarem Ergebnis

Wie stark die Einrichtung über den Vermietungserfolg entscheidet, zeigt das Projekt Little East in Frankfurt besonders deutlich. Dort wurde nicht einfach neu möbliert, sondern grundlegend neu positioniert: mehr Stauraum, multifunktionale Möbel, freundlichere Materialien und eine hellere Lichtwirkung sorgen für mehr Wohnlichkeit und eine klare räumliche Struktur. Robuste, reparaturfreundliche Oberflächen und austauschbare Komponenten senken zudem die laufenden Kosten und verkürzen Ausfallzeiten zwischen Mietverhältnissen. Das Ergebnis war unmittelbar messbar: Die Auslastung stieg auf 99 Prozent, gleichzeitig verlängerte sich die durchschnittliche Mietdauer von sechs auf zwölf Monate. Auch die Warmmiete stieg im Zuge der Neupositionierung von rund 600 Euro auf 850 bis 950 Euro – bei gleicher Adresse und gleicher Fläche. Nicht der Standort hat das bewirkt, sondern das Produkt. Little East zeigt damit, dass Mikroapartments nicht allein von der Lage leben, sondern vor allem davon, wie gut Grundriss, Möblierung und Nutzung im Alltag zusammenspielen.

Zu sehen ist ein Apartment im Little East Frankfurt mit Bett, einer Küchenzeile sowie einem kleinen Tisch mit zwei Stühlen.
Im Zuge der Repositionierung hat BelForm 276 Apartments neu ausgestattet. (© BelForm).
Zu sehen ist ein Gemeinschaftsraum im #behomie Düsseldorf.
Für das #behomie Düsseldorf durfte BelForm 46 Apartments ausstatten.

#behomie Düsseldorf: Design und Digitalisierung aus einem Guss

Auch das Projekt behomie in Düsseldorf zeigt, dass erfolgreiche Mikroapartments nicht zufällig entstehen, sondern aus einem klar durchdachten Gesamtkonzept. Dem Projekt ging eine detaillierte Analyse des Düsseldorfer Wohnungsmarkts voraus, aus der ein Micro-Living-Produkt für gehobene urbane Zielgruppen entwickelt wurde. Im Medienhafen entstand so ein designstarkes Haus für Wohnen auf Zeit, das mit individuell auf die Grundrisse zugeschnittener Möblierung, smarten Multifunktionslösungen, hochwertigen Materialien und großzügigen Gemeinschaftsflächen überzeugt. Ergänzt wird das Konzept durch digitale Services wie eine App zur Steuerung des Apartments und zur Nutzung weiterer Angebote im Gebäude. Das Beispiel #behomie macht deutlich: Wenn Einrichtung, Grundriss, Zielgruppe und Betrieb konsequent zusammen gedacht werden, entsteht auf kleiner Fläche ein Produkt, das sowohl im Alltag der Mieter als auch in der Vermarktung überzeugt.

Ob Neubau oder Bestandsrepositionierung: Die Einrichtung entscheidet darüber, ob Mikroapartments zum Rendite-Turbo oder zum Leerstandsrisiko werden. Beide Beispiele zeigen, dass kluge Entscheidungen in der Planungsphase über Jahre hinweg Wirkung entfalten – bei Mieterzufriedenheit, Vermietungsquote und Gesamtertrag.

ÜBER BELFORM:

Mit dem Blick fürs Ganze formt BelForm Apartmenthäuser mit Wow-Effekt und langfristiger BelForm-Rendite. Seit zehn Jahren bietet BelForm als erster Komplettanbieter Projektentwicklern, Betreibern und Investoren die wichtigsten Leistungen rund um Temporäres Wohnen aus einer Hand an. Für Serviced Apartments, Mikro-Wohnen, Coliving und Senioren-Apartments ist BelForm ein Partner von A-Z: Von der Beratung, über Innenarchitektur und Kompletteinrichtung bis zur kompletten Digitalisierung eines Hauses. Ziel ist es, renditestarke Apartmenthäuser auf Basis hochzufriedener Bewohner zu formen, die sich nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich betreiben und bewirtschaften lassen.

Einige von BelForm begleitete Projekte sind das bekannte #behomie Living von ARROW, die Nena Hospitality Apartmenthäuser in Bochum und München, das Projekt Rhinstrasse für die Berlinovo Grundstücksgesellschaft, die hocherfolgreichen BlackF Serviced Apartments, die Konversion eines Hotels in ein Boutique Serviced Apartments für die H’Otello Gruppe, für die VIVUM Fonds die Mona Lisa Urban Apartments in Frankfurt und viele weitere Häuser. 

Bildquellen

Headergrafik: BelForm

Beitragsbilder: Bild 1 Jonas Tebbe auf Unsplash; Bild 2 BelForm

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