Reinlesen lohnt sich!
Was im Atlas steht
Seit 2010 sind in den sieben A-Städten rund 72.700 wohnwirtschaftliche Micro-Apartments entstanden, im Durchschnitt zu über 94 Prozent belegt. Gemessen an der Nachfrage reicht das in keiner der Städte aus. In sechs von ihnen fehlen zusammen rund 73.500 Apartments, und der Neubau schließt diese Angebotslücke bis 2030 nur zu 18 Prozent. Wie weit Angebot und Nachfrage auseinanderliegen, ist dabei von Stadt zu Stadt sehr verschieden. Berlin stellt mehr als ein Drittel des gesamten Bestands und hat trotzdem die größte Angebotslücke. Andere Städte sind rechnerisch gut versorgt und stehen vor ganz anderen Fragen.
Je Stadt zeigt der Atlas Bestand, Pipeline bis 2030, die verbleibende Angebotslücke und eine Einordnung dessen, was die Zahlen vor Ort bedeuten.
Wie viele Micro-Apartments gibt es in den sieben deutschen A-Städten, und wie viele fehlen? BelForm hat damit begonnen, den Bestand an Micro-Apartments in Deutschland zu kartografieren, und dafür bulwiengesa ins Boot geholt. Der Micro-Living-Atlas 2026 ist das erste Ergebnis: Bestand und Projektpipeline, Haus für Haus erhoben, dazu die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug in die Städte ergibt. Ein Nachschlagewerk für alle, die einen Standort für Micro Living prüfen.
Aus dem Atlas
Bestand und Angebotslücke je Stadt

Bestand an wohnwirtschaftlichen Micro-Apartments seit 2010 und Angebotslücke 2026 je Stadt. Quelle: BelForm Micro-Living-Atlas 2026, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit bulwiengesa.
Anwendbarkeit
Was die Zahlen für ein einzelnes Projekt bedeuten
Für die Standortfrage ist der Atlas eine belastbare Grundlage. Er zeigt, wie viel Micro Living eine Stadt heute hat, wie viel noch dazukommt und wie viel Nachfrage dem gegenübersteht. Die Entscheidung für ein einzelnes Haus fällt damit noch nicht. Dazu kommen Fragen, die eine Ebene tiefer liegen: der Mikrostandort, der Apartmentmix, der Preispunkt und die Zielgruppe, die tatsächlich in die Stadt zieht. Genau diese Schritte begleitet BelForm, von der Standort- und Zielgruppenanalyse bis zur Vermietung über unsere Tochter OneHaven.

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Der Atlas umfasst 32 Seiten: eine Übersicht über alle sieben A-Städte, je eine Seite pro Stadt, dazu die Methodik. Sie erhalten die vollständige Studie als PDF.
FAQ zum Micro-Living-Atlas
So sieht´s aus.
Rund 72.700 wohnwirtschaftliche Micro-Apartments sind seit 2010 in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Stuttgart entstanden. Der Atlas weist den Bestand je Stadt aus und trennt dabei wohnwirtschaftliche Micro-Apartments von gewerblichen Serviced Apartments. Mehr als ein Drittel steht in Berlin. Im Durchschnitt sind die Häuser zu über 94 Prozent belegt.
In Berlin. Die Stadt hat den größten Bestand der sieben A-Städte und zugleich die größte Angebotslücke, weil der Zuzug besonders hoch ist. Insgesamt fehlen in sechs der sieben Städte rund 73.500 Apartments. Wie sich diese Zahl auf die einzelnen Städte verteilt, steht im Atlas auf je einer Seite pro Stadt.
BelForm hat damit begonnen, den Bestand an Micro-Apartments in den deutschen A-Städten zu kartografieren, und dafür bulwiengesa ins Boot geholt. bulwiengesa hat 540 Micro-Apartment-Projekte und 355 Serviced-Apartment-Projekte in den sieben A-Städten auf Objektebene erfasst, vom Bestand seit 2010 bis zur Pipeline 2030. BelForm hat diesem Angebot ein Nachfragemodell je Stadt gegenübergestellt, das sich aus dem Zuzug ableitet. bulwiengesa hat Herleitung, Parameter und Ergebnisse geprüft. Erhoben wurde Haus für Haus, nicht hochgerechnet. Die Annahmen des Modells legt der Atlas offen.
Nein. Bis 2030 kommen rund 18 Prozent der fehlenden Apartments hinzu, der Schwerpunkt der Fertigstellungen liegt dabei deutlich vor 2030. Der größere Teil bleibt offen. Der Atlas weist die Pipeline je Stadt aus, sodass sich erkennen lässt, wo der Neubau tatsächlich etwas verändert.
Nein, er ist die Grundlage dafür. Der Atlas beantwortet die Frage nach der Stadt, nicht die nach dem einzelnen Haus. Dafür kommen Mikrostandort, Apartmentmix, Preispunkt und Zielgruppe dazu. Diese Prüfung übernimmt BelForm in der Standort- und Zielgruppenanalyse, bevor Geld in eine Entwurfsplanung fließt.
Am besten vor der Baugenehmigung, idealerweise schon bei der Ankaufsprüfung. Je früher Zielgruppe, Zielmiete und Produkt zusammen gedacht werden, desto weniger muss später korrigiert werden. Jede Phase ist einzeln beauftragbar, nach jeder Phase steigen Sie mit allen Ergebnissen aus. Im Referenzprojekt Little East in Frankfurt am Main waren das über 95 Prozent Vermietungsquote, stabil über zwölf Monate, und über 30 Prozent mehr Miete gegenüber dem möblierten Vorgängerkonzept.
Fachlich geprüft von Benjamin Oeckl, Gründer und Geschäftsführer BelForm. Stand Oktober 2026.



