Drei Renditehebel für Bestands
konversionen
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20. Mai, 2026 Presse
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BelForm und Hochschule Biberach veröffentlichen empirische Auswertung von 128 Bestandsobjekten
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BelForm und Hochschule Biberach veröffentlichen empirische Auswertung von 128 Bestandsobjekten

ESG-Lücke, Gebäudegeometrie und Genehmigungsrecht als zentrale Renditefaktoren der Bestandskonversion. Co-Studie von Prof. Dr. Thomas Beyerle, Hochschule Biberach, mit BelForm.

München, 13. Mai 2026. Die BelForm GmbH & Co. KG, Spezialist für Micro Living und Serviced Apartments, hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Beyerle, Professor für BWL Bau & Immobilien an der Hochschule Biberach, eine empirisch fundierte Konversionsanalyse für möblierte Wohnformen vorgelegt. Die wissenschaftliche Auswertung von 128 Bestandsobjekten liefert Investoren, Bestandshaltern und Projektentwicklern eine Datenbasis dafür, welche Bestandsgebäude sich für die Konversion zu Micro Living, Serviced Apartments, Student Living oder Senior Living eignen und welche nicht. Vorgestellt wurde die Studie am 5. Mai 2026 beim New Living Expert Circle #2 von BelForm in München.

Mehr zum New Living Expert Circle #2 lesen Sie hier.

Zu sehen ist der Konferenzraum beim New Living Expert Circle #2 in München.
Der New Living Expert Circle #2 bot Investoren, Bestandshaltern, Asset Managern und Projektentwicklern einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen von temporärem Wohnen.
Zu sehen ist Prof. Dr. Thomas Beyerle.
Prof. Dr. Thomas Beyerle ist Professor für Immobilienwirtschaft an der Hochschule Biberach im Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Bau und Immobilien.

ESG: Große Lücke zwischen Anspruch und Realität

Die größte Diskrepanz der Erhebung zeigt sich bei ESG. Rund drei Viertel der Befragten messen ESG-Kriterien handlungsrelevante Bedeutung bei. Nur sieben Prozent der Objekte erfüllen die Kriterien aktuell vollständig, rund 62 Prozent melden Anpassungsbedarf.

„Diese Lücke wird die Wertentwicklung der nächsten Jahre prägen.“

Prof. Dr. Thomas Beyerle, Hochschule Biberach

Die Analyse empfiehlt, ESG-Faktoren wie Taxonomie-Assessment, CO₂-Pfad und Materialpass von Beginn an in den Business Case zu integrieren, nicht als nachgelagertes Compliance-Thema.

Genehmigungsrecht: Zeitverlust mit direktem Renditebezug

Rund 42 Prozent der Befragten berichten von aufwendigen Genehmigungsprozessen aufgrund bestehender Bebauungspläne. Wer früh in die Behördenabstimmung geht, spart bei Konversionsprojekten typischerweise sechs bis zwölf Monate Time-to-Permit. Vier Hebel reduzieren die Vorlaufzeit messbar: frühe Bauvoranfrage, fundierter Schallschutznachweis, überzeugendes Mobilitätskonzept und Behörden-Sounding vor Antragstellung.

Rechenbeispiel: Bei einem mittleren Projekt mit 80 Apartments, einer Durchschnittsmiete von 900 Euro und neun Monaten Verzögerung summieren sich die entgangenen Kaltmieten auf rund 650.000 Euro. Ein konkreter Hebel, an dem Investoren und Stadtverwaltungen gleichermaßen ansetzen können.

Worauf kommt es bei Bestandskonversionen wirklich an?

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Markt und Nachfrage

Büro- und Gewerbeobjekte verlieren in vielen Lagen ihre angestammte Nutzung, während der Bedarf an urbanen, gut angebundenen Wohnformen weiter steigt. Hinzu kommt der wachsende regulatorische Druck durch EU-Taxonomie und Offenlegungspflichten. Konversion ist damit längst kein gestalterisches Thema mehr, sondern eine ökonomische Antwort auf den strukturellen Wandel des Immobilienmarktes. Bestehende Gebäude lassen sich zu Serviced Apartments, Studentenwohnen, Coliving oder Senior Living umnutzen.

Micro Living ist die meistgeplante Zielnutzung der Erhebung. Mit einem Anteil von 33 Prozent führt sie deutlich, typischerweise in Form von Apartments mit Warmmieten unter 1.000 Euro. Es folgen Serviced Apartments mit 25 Prozent, Studentenwohnen mit 17 Prozent und Seniorenwohnen mit 15 Prozent.

„Bestandskonversion ist heute eine der wenigen Assetklassen, in der strukturiertes Vorgehen messbare Renditevorteile schafft. Die Analyse zeigt: Die wichtigsten Entscheidungen fallen nicht auf der Baustelle, sondern in den ersten Wochen der Projektentwicklung. Wer Geometrie, Planungsrecht und ESG-Fähigkeit eines Objekts früh prüft, spart sechs bis zwölf Monate Time-to-Permit. Bei 80 Apartments sind das schnell 650.000 Euro entgangene Kaltmiete.“

Benjamin Oeckl, Geschäftsführer BelForm
Zu sehen ist Benjamin Oeckl, Geschäftsführer von BelForm.

Über BelForm:

Mit dem Blick fürs Ganze formt BelForm Apartmenthäuser mit Wow-Effekt und langfristiger BelForm-Rendite. Seit zehn Jahren bietet BelForm als erster Komplettanbieter Projektentwicklern, Betreibern und Investoren die wichtigsten Leistungen rund um Temporäres Wohnen aus einer Hand an. Für Serviced Apartments, Mikro-Wohnen, Coliving und Senioren-Apartments ist BelForm ein Partner von A-Z: Von der Beratung, über Innenarchitektur und Kompletteinrichtung bis zur kompletten Digitalisierung eines Hauses. Ziel ist es, renditestarke Apartmenthäuser auf Basis hochzufriedener Bewohner zu formen, die sich nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich betreiben und bewirtschaften lassen.

Einige von BelForm begleitete Projekte sind das bekannte #behomie Living von ARROW, die Nena Hospitality Apartmenthäuser in Bochum und München, das Projekt Rhinstrasse für die Berlinovo Grundstücksgesellschaft, die hocherfolgreichen BlackF Serviced Apartments, die Konversion eines Hotels in ein Boutique Serviced Apartments für die H’Otello Gruppe, für die VIVUM Fonds die Mona Lisa Urban Apartments in Frankfurt und viele weitere Häuser. 

Bildquellen:
© BelForm

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