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Mikro-Apartments sind keine Villen im Bonsaiformat, sondern oft eine moderne Form der Werkswohnung

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Sie seien nur in den besten Stadtlagen anzutreffen und sündhaft teuer: Vielerorts treffen Mikroapartments auf Vorurteile. Als edle „Hipsterhütten“, die den urbanen Verteilungskampf um Wohnraum verschärfen und dafür sorgen, dass das Mietniveau überall steigt.

Dabei wird oft übersehen, dass Mikrowohnungen helfen, gutverdienende Mitarbeiter und Fachkräfte der Konzerne aus dem „normalen“ Wohnungsmarkt rauszuhalten. Studenten-WG’s, Business-WG’s oder die immer häufiger auftretenden möblierten Normalwohnungen sind einige der Gründe, warum wichtiger Wohnraum dem generellen „Mietmarkt“ entzogen werden. Oft werden die kleinen Mikro-Apartments gar nicht von Privatpersonen gemietet, sondern von Firmen. Als zeitgemäße Form der Werkswohnung sehen sie bisher aber nur die wenigsten.

Es ging ein Raunen durch den Blätterwald, als ein breites Bündnis aus Baugewerbe, Wohnungswirtschaft und Mieterbund, sowie des Baustoffhandels im Sommer vergangenen Jahres bekannt gab, ein aus der Mode gekommenes Konzept neu aufzulegen: die Werkswohnung, die Mitarbeitern von Firmen zu vergünstigten Konditionen angeboten werden. Ein Relikt aus den 1950er und 1960er Jahren! Rund eine halbe Million solcher Mitarbeiterwohnungen gab es in Deutschland noch Ende der 1970er Jahre. Nach Schätzungen des Bundesverbandes der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) sind davon heute noch rund 90.000 Wohnungen übrig. Viele Firmen hätten heute gerne mehr davon. Der Fachkräftemangel ist groß und wer seinen neuen Mitarbeitern kein Dach über dem Kopf bieten oder zumindest vermitteln kann, hat im Wettbewerb um die besten Köpfe schnell verloren, vor allem in den deutschen Großstädten. Doch Wohnbauland ist rar und nicht jedem Konzern oder Mittelständler gefällt der Gedanke, eigene Wohnbautöchter großzuziehen – zumal auch der Arbeitsmarkt für Immobilienfachleute wie Entwickler, Architekten und Ingenieure wie leergefegt ist.

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Genau diese Firmen sind dankbare Abnehmer von Mikro-Apartments, die derzeit in vielen deutschen Städten entstehen. Denn nicht nur bei Studierenden, Singles, Beratern oder Best Agern sind die kleinen, möblierten Wohnungen mit ihren verschiedenen Serviceangeboten immer beliebter, auch bei Auszubildenden, Young Professionals, Projektmitarbeitern oder internationalen Fachkräften, die aber als Mieter oftmals gar nicht in Erscheinung treten. Immer häufiger ist der Chef selbst der Mieter und hat den Vertrag mit dem Entwickler oder Betreiber längst klar gemacht – und das zumeist gleich für mehrere Wohnungen im Paket. Wo Fachkräftemangel und Wohnungsnot zusammenkommen, füllen durchdachte und ansprechend konzipierte Mikro-Apartments eine große Lücke: als Rundum-Sorglos-Wohnform, die es Unternehmen erleichtert, ad hoc und/oder nur projektweise benötigte Fachkräfte adäquat mit Wohnraum zu versorgen. Vorausgesetzt natürlich, die geringe Wohnfläche wird optimal auf die zukünftigen Bewohnerbedürfnisse zugeschnitten und jeder Quadratmeter wird effizient, durchdacht und mit ansprechendem Design voll ausgenutzt. Damit fungieren sie auch als gewisser Extrabonus, um diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überhaupt erst für einen Standort zu gewinnen. Die smarte Form der Werkswohnung – auch das kann Micro-Living sein.

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