Trend Micro Living

Trend Micro Living: Das steckt dahinter

Die Globalisierung und Individualisierung der Gesellschaft beeinflusst nicht nur, wie wir arbeiten und wie wir unsere Beziehungen gestalten, sondern vor allem auch wie wir wohnen. Eine aktuelle Studie des GDI offenbart spannende Entwicklungen rund um den Trend Micro Living. Erfahren Sie hier die wichtigsten Ergebnisse.

Das übliche Wohnen, wie wir es mittlerweile verstehen, erwarten und leben gelernt haben, umfasst eine Reihe verschiedener Funktionen, welche die Studie wie folgt zusammenfasst:

  • Schlafplatz
  • Kochnische
  • Reinigungsort (Bad)
  • Wohnzimmer
  • Arbeitsstätte
  • Erholungsraum
  • Wohlfühloase
  • Stauraum

In einem normalen Haushalt sind diese durchschnittlich auf einer bestimmten Quadratmeterzahl untergebracht. Micro Living nimmt all diese Funktionen und verwirklicht sie auf einem Raum, der größenmäßig weit unter dem Durchschnitt liegt. Wann eine Wohnung als Mikroapartment gilt, ist letztendlich vom jeweiligen Durchschnitt und daher kontextabhängig. In Deutschland steigt die Nachfrage nach kleinen Apartments jedoch zunehmend. Doch woher kommt der Trend Micro Living? Beginnen wir zunächst mit einer Definition.

Unterschiedliche Definitionen von Micro Living

Mikroapartment

Während man in Deutschland bis zu einer Größe von 35 Quadratmetern von Mikroapartments spricht, liegt die Obergrenze für kleinteiliges Wohnen in der Schweiz bei 30 Quadratmetern. An der Westküste der USA zählen um die 28 Quadratmeter als Micro-Living-Mittelwert, wohingegen man an der Ostküste mit Wohnungen zwischen 37 und 46 Quadratmetern wesentlich größer denkt. Für die Bewohner Tokios entsprächen all diese Zahlen eher Großraumwohnungen. Dort können alle Wohnfunktionen auch schon mal auf 8 Quadratmetern untergebracht sein. Kleiner Fakt am Rande: Selbst Einzelgefängniszellen müssen in Deutschland mindestens 9 Quadratmeter messen. Die durchschnittlichen Wohnfläche pro Land beträgt jeweils:

  • 46,5 Quadratmeter in Deutschland
  • 45 Quadratmeter in der Schweiz
  • 19,1 Quadratmeter in Tokio

Die Beispiele verdeutlichen die Flexibilität des Begriffs Micro Living, was die tatsächlichen Größen angeht. Unabhängig vom Kontext bleibt jedoch die Definition einer weit unterdurchschnittlich großen Wohnung, die dennoch über alle Funktionen verfügt. Dabei gilt selbstverständlich auch ein Mindeststandard, der sich ebenfalls am Durchschnitt orientiert. So würde etwa hierzulande niemand wie in Tokio auf acht Quadratmetern leben wollen, auch wenn es rein technisch durchaus machbar wäre. Dennoch zeigen die aktuellen gesellschaftlichen Megatrends (vor allem die Urbanisierung), dass der Trend Micro Living für immer mehr Menschen relevant wird.

Die hohe größenmäßige Variabilität des Micro-Living-Konzepts zeigt, dass sich Entwickler und Anbieter stets genau über die örtlichen Gegebenheiten im Klaren sein sollten. Was sich an einem Ort getrost als Micro Living verkaufen lässt, ist andernorts womöglich einfach nur möbliertes Wohnen. Auch innerhalb Deutschlands gibt es hier teilweise gravierende Unterschiede, sowohl in Bezug auf das, was noch zumutbar (also nicht zu klein) ist, als auch bezüglich der lokal gefühlten Obergrenze für das Label „Micro“. Neben dem üblichen Prinzip von Know your Costumer gilt beim Trend Micro Living dementsprechend vor allem auch: Know your Spot und Know your Product.

Wer nutzt Mikroapartments?

BelForm Mikroapartment
Mikroapartment von BelForm

Nun stellt sich die Frage, warum es eigentlich überhaupt diese komprimierte Form des Wohnens gibt? Wieso entscheidet sich jemand dazu – zumindest rein flächenmäßig – unterdurchschnittlich zu wohnen? Die Antwort liegt einerseits im Quadratmeterpreis, andererseits in einer der primären Zielgruppe dieser Wohnform: Singles. Da man sich in einem Mehrpersonenhaushalt nicht nur die Fläche, sondern auch alle Funktionen teilt, ist eine Wohnung, bei der man für alles allein aufkommen muss, weitaus teurer.

Die enorme Zahl der Einpersonenhaushalte macht den Trend Micro Living für Entwickler und Anbieter so vielversprechend. In Deutschland nehmen diese 41 Prozent aller Haushalte ein und bilden damit eindeutig die vorherrschende Wohnform. Ähnliches gilt für viele Regionen Europas. In Schweden lebt gar in mehr als der Hälfte der Haushalte nur eine Person. Vor allem in Deutschland übersteigt allerdings die Nachfrage nach Ein- bzw. Zweiraumwohnungen häufig das Angebot:

Nachfrage Angebot EinpersonenhaushalteDies stellt eine vergleichsweise junge Entwicklung dar, die zum einen dem gestiegenen Wohlstand, zum anderen aber auch einem entscheidenden gesellschaftlichen Wandel geschuldet ist. Während früher Alleinlebende als unfreiwillige Partnerlose galten, ist „going solo“ heutzutage häufig ein von Selbstbestimmung geprägter Lebensstil, der im Einklang mit dem zunehmenden Trend zum Individualismus eine hohe Wertschätzung genießt. „Single“ oder „Solo“ bedeutet im Wohnkontext auch nicht unbedingt partnerlos. Die Autoren der Studie unterscheiden sechs Solo-Typologien mit jeweils ganz eigenen Bedürfnissen. Nicht jede dieser Typologien ist als Zielgruppe für Micro Living geeignet. Einige sollten Entwickler von Mikroapartments jedoch gerade auch mit Blick auf die Zukunft im Auge behalten.

Studierende
Minimalisten
Multilokale
Solo-Männer und Solo-Frauen
G-Erwachsene
Best Ager

Erfolgreiches Konzept für den Trend Micro Living?

Wie die Solo-Typologien zeigen, ist die Zielgruppe der Alleinlebenden höchst divers und setzt sich aus verschiedenen, teils sehr unterschiedlichen Untergruppen zusammen. Als Projektentwickler und Betreiber sollten Sie über eine genaue Kenntnis Ihrer Zielgruppe verfügen und Ihr Angebot passgenau darauf ausrichten. Gerne können wir sie diesbezüglich beraten! Kontaktieren Sie uns.

Die Praxis zeigt, dass auch mehrere Zielgruppen mit einem Konzept bedient werden können. Der Anbieter i Live bietet seine Apartments für Menschen in nahezu jeder Lebensphase an. Die Zielgruppen setzen sich zusammen aus Auszubildenden, Studierenden, Young Professionals und langjährig Berufstätigen sowie Best Agern. Wichtig bei jedem Konzept ist jeweils ein stimmiges Gesamtbild, das an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst ist. Dann klappt es auch mit dem nachhaltigen Erfolg bei der Investition in Mikroapartments. Also nutzen Sie den Trend Micro Living für sich und entwickeln Sie ein spannendes Projekt!

Sie planen ein Projekt im Bereich Mikroapartments? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

Über BelForm
BelForm ist Experte im Bereich Micro Living, Serviced Apartments und temporärem Wohnen. Als erster 360-Grad-Dienstleister in diesem Segment werden Projektentwickler, Betreiber und Investoren über die Beratung, Innenarchitektur sowie die abschließenden Komplett-Möblierung zum erfolgreichen Projekt geführt. Ziel von BelForm ist es, einen entscheidenden Mehrwert für Auftraggeber und Nutzer gleichermaßen zu generieren und somit die Weichen für ein nachhaltig erfolgreiches Projekt zu stellen.

Quelle Titelbild: iStock / vicnt

 

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