Studentenapartments gegen Einsamkeit

Studentenapartments – Eine Lösung gegen Einsamkeit?

Einsamkeit ist längst nicht mehr nur ein Problem, das ältere Menschen betrifft. Auch immer mehr Studierende fühlen sich immer häufiger isoliert. Wie gut konzeptionierte und durchdacht ausgestattete Studentenapartments diesem Trend entgegenwirken können, erfahren Sie hier.

Das Studentenleben ist aufregend und voll spannender Ereignisse und guter Freunde? Auf manche Studierende mag das zutreffen, allerdings sieht die Realität in manchen Fällen anders aus. Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft mittlerweile nicht mehr ein Thema, das ausschließlich Senioren/-innen betrifft. Untersuchungen zufolge fühlen sich knapp 17 Prozent der 18  bis 29 Jährigen in Deutschland ständig oder häufig einsam. Vor allem wenn Menschen für ein Studium in eine neue Stadt ziehen, in der sie niemanden kennen, kann es schnell zur Vereinsamung kommen. In Großbritannien beispielsweise fühlen sich ganze 46 Prozent der Studierenden während ihrer Zeit an der Universität einsam, wie eine kürzlich erschienene Studie zur Einsamkeit von Studierenden zeigt. Weltweit betrachtet sind es 32 Prozent.

Welche Zielgruppe ist am gefährdetsten?

Studentenapartments gegen Einsamkeit

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass Studierende sich isoliert fühlen. Besonders betroffen sind dabei unter anderem Erstsemester, die neu in einer Stadt und im Studiengang sind und sich deshalb schwer tun, neue Freunde zu finden. Des Weiteren fühlen sich Doktoranden oftmals isoliert, da sie in den meisten Fällen alleine an einem sehr spezifischen Thema arbeiten, ohne viel Kontakt zu ihren Kommilitonen/-innen und Dozenten/-innen. Auch Fernstudierende sind von Einsamkeit betroffen, da ihnen der Kontakt zum alltäglichen Leben auf dem Campus zwangsläufig fehlt und sie ihre Kommilitonen/-innen nur selten sehen. Menschen mit Behinderung oder einer schweren chronischen Krankheit können unter Umständen ebenfalls einsam sein, da sie aus gesundheitlichen Gründen häufig nicht anwesend sein können und so den sozialen Anschluss verlieren. International Studierende können es ebenfalls schwer haben, sich zu integrieren, da es oft sprachliche oder kulturelle Barrieren gibt.

Welche Lösungen gibt es?

Die Probleme des Einzelnen werden langfristig gesehen auch zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen. Im schlimmsten Fall kann die Einsamkeit der Studierenden zu Depressionen führen. Und wer sich einsam fühlt, der wird seine Studienzeit und seine Unterkunft rückblickend gesehen vermutlich nicht sonderlich positiv betrachten und weiterempfehlen. Betreiber von Studentenapartments können mit Gemeinschaftsflächen und der Förderung eines Gemeinschaftsgefühls dafür sorgen, dass ein Zusammenhalt und Austausch zwischen den Studierenden entsteht. Intelligente und gut durchdachte Ausstattungskonzepte sind die Basis dafür, Studierende zu zufriedenen Bewohnern zu machen, die während ihres Studiums eine spannende Zeit erleben. Das wirkt sich ganz automatisch positiv auf die Reputation einer Studentenapartment-Anlage aus.

Wie Studentenapartments Einsamkeit verhindern können

Studentencommunity

Die Nutzung von Internettechnologien wie soziale Netzwerke oder Videotelefonie trägt dazu bei, dass Studierende sich kennenlernen und untereinander vernetzen können. Wenn es um die Unterbringung geht, ist die Technologie also ein wichtiger Punkt, der maßgeblich zur Nutzererfahrung beiträgt. Eine funktionierende schnelle WLAN-Verbindung sollte zur selbstverständlichen Ausstattung eines Studentenapartments gehören, egal, ob es sich dabei um ein gehobenes Studentenapartment oder eine spartanisch eingerichtete Unterkunft handelt. Dies ist beispielsweise auch bei digitalen Nomaden ein wichtiges Kriterium für die Wahl ihrer Unterkunft. Studierende erwarten ebenfalls, dass sie mit ihren Geräten online mit Freunden und Familie chatten, Inhalte von ihrem Smartphone auf einen Laptop oder einen Fernseher übertragen, eine Verbindung zu drahtlosen Druckern herstellen und Musik an drahtlose Soundsysteme übertragen können. Zudem müssen sie in Hinblick auf ihr Studium in der Lage sein, problemlos auf Informationen zuzugreifen, die sie benötigen und auch aus der Ferne gemeinsam zu lernen und zu arbeiten. Die technologische Infrastruktur eines Gebäudes muss diesen Ansprüchen also gerecht werden und dieses Grundbedürfnis abdecken können.

 

Wichtig ist es jedoch auch der Austausch und das Zusammenkommen in der „realen“ Welt. Um das zu fördern, geht  es neben den technischen Aspekten bei Studentenapartments auch um das richtige Konzept bei der Einrichtung und der übrigen Ausstattung. Eine gute Unterkunft sollte mehr als nur ein Bett zum Schlafen bieten können. Es geht um ein Wohlfühlen, auch auf wenigen Quadratmetern ist dies mit einer stimmigen Einrichtung möglich. Es braucht darüber hinaus auch Gemeinschaftsbereiche, die z.B. gemeinsames Wohnzimmer, Studierenden-Zimmer, Co-Working um den sozialen Austausch der Studierenden fördern. Räumlichkeiten wie Learning- und TV-Lounges, Tischkicker oder ein Beer-Pong-Tisch sind laut des aktuellen CBRE Marktreports zum studentischen Wohnen sehr wichtig für die Bewohner. Sie tragen massiv zur Stärkung der Community bei und sorgen somit für eine positive Erfahrung in der Unterkunft während des Studiums. Um diese Flächen sollte sich mindestens eine Person kümmern, die dabei den Aufbau der Community aktiv fördert. Ein besonders gutes Beispiel ist das innovative Konzept von The Student Hotel. Es geht weit darüber hinaus, nur einen Schlafplatz zu stellen, sondern beruht vor allem darauf, den „studentischen Geist“ zu fördern und alle Bewohner miteinzubeziehen. Getreut dem Motto: „May the Student in you live forever“. Das geschieht unter anderem über eine aktive Community, mit Parties und Gemeinschaftsräumen, die das soziale Miteinander fördern.

Die Sprache macht’s

Studentenapartments als Zuhause
Foto: BelForm-Studentenapartments in Berlin

Die Beispiele von erfolgreichen Anbietern zeigen vor allem, dass die Etablierung eines ansprechenden Konzeptes mit emotionaler Bindung immer wichtiger für den Erfolg eines Studentenapartments sind. Die emotionale Sprache sowohl der Gemeinschaftsräume als auch der Einzelapartments sollte wenn möglich zu einem durchgängig schlüssigen Gesamtkonzept entwickelt werden, das von der Zielgruppe nicht nur „angenommen“ wird, sondern im Idealfall seine Nutzer begeistert. Drei Aspekte stehen dabei an oberster Stelle:

  • Die Entstehung eines Gefühls von „Zuhause“
  • Die Einbindung in die Gemeinschaft
  • Der allgemeine Wohlfühlfaktor / Gesamtangebot

Betreiber von Studentenapartments sollten also darauf achten, den Bewohnern sowohl die benötigten räumlichen als auch technischen Gegebenheiten zur Verfügung zu stellen und die Community aktiv fördern. Denn eine starke Gemeinschaft ist das beste Mittel gegen die aufziehende Einsamkeit der Studierenden und sichert die nachhaltige Vermietung und Beliebtheit eines solchen Wohnprojekts.

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Über BelForm
BelForm GmbH ist Experte im Bereich Micro Living und temporärem Wohnen. Wir übernehmen die Beratung, Innenarchitektur sowie die abschließenden Komplett-Möblierung. Ziel ist es, einen entscheidenden Mehrwert für Auftraggeber und Nutzer gleichermaßen zu generieren.

Quelle Titelbild: Rawpixel

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